Verband Mitgliederprojekte Wissenschaft und Forschung 

   
Mitgliederversammlung der FVF am 24. Mai 2017 in Ettlingen

In der diesjährigen Mitgliederversammlung der Fachvereinigung Faserbeton e.V. am 24.05.2017, die wie in den Jahren zuvor in Ettlingen/Karlsruhe abgehalten wurde, stand die Öffentlichkeitsarbeit der FVF im Fokus der Beratungen.

Neu herausgegeben wurde von der FVF ein Flyer (siehe Downloadbereich), der Interessenten über die Leistungen und Angebote der FVF informieren soll. Mit der rd. 40-jährigen Erfahrung der Mitglieder auf dem Gebiet der Glasfaserbetontechnologie steht Architekten und Bauherren, aber auch Unternehmen, die in die Glasfaserbetontechnologie einsteigen wollen, ein breites und fundiertes Wissen zur Verfügung.

Noch im Laufe des Jahres wird die FVF darüber hinaus ein Merkblatt zum Thema Sichtbetoneigenschaften bei Glasfaserbetonbauteilen und textil bewehrtem Beton veröffentlichen. Mit dem Merkblatt soll vor allem planenden Büros eine Hilfestellung bei der Ausschreibung von Leistungen an die Hand gegeben werden. Inhaltlich befasst sich das Merkblatt mit den bei GFB erzielbaren Sichtbetoneigenschaften. Das Merkblatt wird derzeit von Mitgliedern der FVF und externen Beratern in seiner endgültigen Fassung ausgearbeitet.

In der Mitgliederversammlung wurde weiter angeregt, dem interessierten Publikum eine Fachtagung zum Thema „Glasfaserbeton und textil bewehrter Beton“ anzubieten. Der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit nimmt sich aktuell diesem Vorhaben an. Sobald nähere Einzelheiten bekannt sind, wird die Veranstaltung auf der Internetseite der FVF sowie in Fachzeitschriften angekündigt.

In einer weiteren Diskussion befasste sich die Mitgliederversammlung mit der Präsentation der neuesten Projekte in Fachzeitschriften. Aufgrund der guten Baukonjunktur wurden in den letzten Jahren zahlreiche, teils sehr anspruchsvolle Glasfaserbetonfassaden gebaut. Wie von den Mitgliedern einvernehmlich festgestellt wurde, basiert das Interesse von Bauherren und Architekten vor allem auf der hohen Gestaltungsflexibilität des Werkstoffes an sich sowie auf der Bereitschaft der produzierenden Industrie, die Fassaden an die Vorstellungen von Bauherrn und Architekten anzupassen. Dies ermöglicht eine weitgehend individuelle und objektbezogene Gestaltung von Fassaden, wie sie mit kaum einem anderen Werkstoff zu realisieren ist.

In einer abschließenden Diskussion wurde über die Einrichtung eines FVF-eigenen Awards gesprochen. Mit dem avisierten Wettbewerb soll erfahrenen wie auch jungen Architekten und Ingenieuren die Gelegenheit geboten werden, Anwendungen mit Glasfaserbeton zu entwickeln und im Rahmen des Wettbewerbs zu präsentieren. Gestaltung, Vorbereitung und Organisation des Wettbewerbs werden allerdings noch eine Weile in Anspruch nehmen, mit einer Realisierung ist vor 2018 nicht zu rechnen.